Our website use cookies to improve and personalize your experience. Our website may also include cookies from third parties like Google Adsense, Google Analytics, Youtube. By using the website, you consent to the use of cookies. We’ve updated our Privacy Policy. Please click on the button to check our Privacy Policy.

Ballon-Kyphoplastie im Vergleich zu SpineJack Implantaten

Behandlung von Wirbelkörperfrakturen: Ballon-Kyphoplastie im Vergleich zu SpineJack Implantaten

Die Kyphoplastie ist seit 20 Jahren der Gold-Standard für die Behandlung von Wirbelkörperfrakturen (WKF). Es ist ein erfolgreiches Verfahren, das sofortige Schmerzlinderung bringt. Heutzutage bieten SpineJack Implantate eine neue kontrollierte und minimalinvasive Lösung.

Welche Frakturen können behandelt werden?

Wirbelkörperfrakturen können durch Verletzungen, Osteoporose, einem Tumor oder einer Metastase im Knochen hervorgerufen werden, wodurch der Knochen unstabil wird. Darüber hinaus werden WKF nach der Art und Weise und der Lokalisation klassifiziert. Die Wahl der Behandlungsmöglichkeiten hängt von verschiedenen Indikationen ab und ist von Patient zu Patient unterschiedlich.

Die Ballonkyphoplastie kann leicht zur Behandlung von A1- und A2-Frakturen eingesetzt werden. Sie wird bei A3-Frakturen aufgrund von mehreren Knochenfragmenten und dem maximalen Druck, den der Ballon aushalten kann, schwieriger. Je nach Knochenqualität und der Vorgeschichte des Patienten kann es auch schwierig sein, Hohlräume im trabekulären Knochen zu schaffen.

Die Indikationen für SpineJack-Implantate sind breiter, da das Implantat mehrere mit dem Ballon verbundene Herausforderungen überwinden kann. Das Titanium Implantat erzeugt eine grössere Kraft, um die Endplatte anzuheben und die Anatomie des Wirbelkörpers mit einer kranio-kaudalen Expansion wiederherzustellen. Dank seines kleinen Profils bildet das SpineJack Implantat keinen Hohlraum wie Ballone dies tun und ermöglicht es, den gesunden Knochen des Patienten zu erhalten. SpineJacks können Frakturen von A1 bis A4 behandeln, welche aufgrund eines Traumas, Osteoporose oder im Zusammenhang mit einem Tumor beziehungsweise Metastasen auftreten.

Unterschiedliche Vorgehensweise

Aus technischer Sicht ist das Verfahren selbst sehr ähnlich. Die SpineJacks werden nach einem bipedikulären Zugang und einem schnellen minimalinvasiven Verfahren implantiert. Das Verfahren kann einschliesslich der Vorbereitung und Zementierung innert 20 Minuten durchgeführt werden. Um das Risiko von Undichtigkeiten zu minimieren wird ein hochviskoser Zement verwendet. Die SpineJack-Implantate sind in drei verschiedenen Grössen erhältlich, sodass sie optimal an die Anatomie und Fraktur des Patienten angepasst werden können.

 

Vergleich der Behandlungsresultate

Sowohl die Ballonkyphoplastie als auch die Kyphoplastie mit SpineJack liefern zufriedenstellende Ergebnisse im Bezug auf die Schmerzlinderung. [1]

Das Aufblasen des Ballons schafft einen großen Hohlraum im Wirbelkörper, der mit Zement gefüllt werden muss, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. SpineJack hat den Vorteil, dass der Knochen erhalten bleibt, was auch die Menge des injizierten Zements minimiert. [2]

Bei der Verwendung von Ballonen wird die Wirbelkörperaufrichtung nicht immer beobachtet. Tatsächlich hat der Ballon nicht immer genügend Druck, um alle Fragmente wieder in Position zu bringen, und was noch wichtiger ist, sie folgen dem Weg des geringeren Widerstands, da sie mit einem Kontrastmittel aufgeblasen werden. Das bedeutet, dass sich der Ballon um den härteren Teil des Knochens ausdehnt und daher möglicherweise nicht in der Lage ist, die ursprüngliche Anatomie des Wirbels wiederherzustellen.

Ein weiteres Problem ist, dass bei der Entleerung des Ballons auch die wiederaufgebaute Wirbelkörperhöhe verloren geht.

Der SpineJack erreicht eine bessere Wiederherstellung des Wirbelkörpers, in Bezug auf die Messung der Höhe des Wirbels und der Messung der Winkel zwischen der behandelten Ebene und den angrenzenden Ebenen. [3] [4] Dies führt zu einer anatomischen Wiederherstellung. Folgeuntersuchungen haben gezeigt, dass das Risiko einer Erkrankung des angrenzenden Segments mit SpineJack geringer ist (ca. 3 %) als mit einer Ballonkyphoplastie (ca. 15 %). [4]. [5] [6]

Die Kyphoplastie ist ein erfolgreiches Verfahren, das sowohl bei Kurz- als auch bei Langzeitpatienten gute Ergebnisse liefert. SpineJack-Implantate können diese einfache Operation auf ein neues Niveau heben und helfen, Patienten so gut wie möglich zu behandeln.

Referenzen

  1. Vanni et al., 2012 – New perspective for third generation percutaneous vertebral augmentation procedures Preliminary results at 12 months
  2. Rotter et al., 2015 – Minimum cement volume required in vertebral body augmentation – A biomechanical study comparing the permanent SpineJack device and balloon kyphoplasty in traumatic fracture
  3. Crespo-Sanjuan et al., 2017 – Requirements for a Stable Long-Term Result in Surgical Reduction of Vertebral Fragility Fractures
  4. Baeesa Krüger – 2015 – The efficacy of a percutaneous expandable titanium device
  5. Noriega et al., 2015 – Clinical Performance and Safety of 108 SpineJack Implantations-1-Year Results of a Prospective Multicentre Single-Arm Registry Study
  6. Renaud et al., 2015 – Treatment of vertebral compression fractures with the cranio-caudal expandable implant SpineJack® – Technical note and outcomes in 77consecutive patients

Related Posts