Prodisc-C Vivo

Prodisc-C Vivo

Prodisc C Vivo Implantate sind als zervikaler Bandscheibenersatz vorgesehen und dienen der Wiederherstellung der Bandscheibenhöhe und dem Erhalt der segmentalen Bewegung.

Was ist das klinische Problem?

Üblicherweise ist die Wirbelversteifung die Standardtherapie zur chirurgischen Behandlung von Bandscheibenvorfällen oder degenerativen Beschwerden in der Halswirbelsäule. Dieser Eingriff ist bei vielen Patienten erfolgreich, führt aber zum Verlust von Beweglichkeit und Flexibilität im operierten Segment.

Mit der Prodisc C Vivo wird die Beweglichkeit zwischen den Wirbeln und im operierten Segment erhalten. Zusätzlich werden die Nachbarsegmente einer tieferen Belastung wie nach einer Versteifung ausgesetzt.

Wie funktioniert Prodisc C Vivo?

Die Prodisc C Vivo besteht aus je einer kranialen und kaudalen Implantat-Endplatte. Das Inlay besteht aus ultrahochmolekularem Polyethylen. Das Kugelgelenk-Prinzip ermöglicht einen physiologischen Bewegungsumfang hinsichtlich Flexion/Extension, Rotation und Seitenneigung.

Das Implantieren der Prothese erfolgt über einen standardmässigen anterioren Zugang an der Halswirbelsäule. Nach der Entfernung der Bandscheibe wird über die Probeimplantate die Grösse bestimmt. Ziel ist die Wahl eines bestmöglichem anatomischen Sitz d.h. ein Implantat mit grösster Auflagefläche und kleinster Höhe, um die natürliche Bandscheibe optimal zu ersetzen.

Unter Bildverstärkerkontrolle wird das Implantat durch leichte Hammerschläge eingebracht.

Resultate Prodisc C

Die Prodisc C Prothese ist die meistdokumentierte Bandscheibenprothese im Markt. Die Studien zeigen eine hohe Patientenzufriedenheit.

Literatur

  1. Chang UK, Kim DH, Lee MC, Willenberg R, Kim SH, Lim J. Range of motion change after cervical arthroplasty with ProDisc-C and Prestige artificial discs compared with anterior cervical discectomy and fusion. J Neurosurg Spine.2007 Jul;7(1):40-6.
  2. Singh K, Phillips FM, Park DK, Pelton MA, An HS, Goldberg EJ. Factors affecting reoperations after anterior cervical discectomy and fusion within and outside of a Federal Drug Administration investigational device exemption cervical disc replacement trial. Spine J. 2012 May;12(5):372-8.
  3. Upadhyaya CD, Wu JC, Trost G, et al. Analysis of the three United States Food and Drug Administration investigational device exemption cervical arthroplasty trials. J Neurosurg Spine. 2012;16(3):216–228.